ThermaFlex

 

Das Leitprojekt zur Entwicklung des Fernwärmenetzes von morgen.

 
 
 

Das Projekt „ThermaFlex“ beschäftigt sich mit der Erhöhung der Systemflexibilität und den daraus resultierenden CO2-Emissionsreduktionen im Fernwärmesektor.

Ein Viertel des Raumwärmebedarfs Österreichs wird über netzgebundene Wärmeversorgung von mehr als 2.000 Fernwärmesystemen bereitgestellt. Der Fern- und Nahwärmesektor spielt daher eine zentrale Rolle in der Energieversorgung Österreichs. Gleichzeitig eignen sich Fernwärmesysteme hervorragend für Maßnahmen, die die Flexibilität im Energiesystem erhöhen und die Integration erneuerbarer Energiequellen, die Abwärmenutzung, den Einsatz von Wärmespeichern, die Sektorkopplung, die aktive Einbindung von Nutzern und neue, effiziente Betriebsstrategien ermöglichen. So werden im Leitprojekt „ThermaFlex“ und in den sieben zugehörigen Demonstrationsprojekten Flexibilisierungsmaßnahmen im Fernwärmesektor identifiziert. Ziel ist, über simulationsgestützte Planungen, wissenschaftliche Bewertungsmethoden und durch detailliertes Monitoring der konkreten Anwendungsfälle eine fundierte Basis für Auswahl und Optimierung von Flexibilisierungsmaßnahmen zu schaffen.

 

Die folgenden Demonstrationsprojekte werden umgesetzt und im Rahmen des Leitprojekts „ThermaFlex“ wissenschaftlich begleitet:

  • Virtuelles Heizwerk Gleisdorf – Biogasoutput soll gesteigert werden
  • Müllverbrennungsanlage Spittelau – Nutzung latenter Energie aus dem Rauchgas mittels Hochtemperatur-Wärmepumpe
  • Konzeptionierung Ökoenergiepark Salzburg-Süd – Integration von Niedertemperatur Industriewärme
  • Low-Carbon-Fernwärme für die Stadt Leibnitz
  • Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Wien-Liesing
  • Big Solar Salzburg
  • Energy Island Weiz – Versorgung zu 100% durch erneuerbare Energie